Initiative „Wir für Arbeit in Lünen“ - Kooperationspartner treffen sich am LBK

Im Februar 2016 trafen sich die Kooperationspartner im Lippe Berufskolleg zu einem weiteren Abstimmungsgespräch, in dem der Lüner Bürgermeister, als neues Mitglied dieses Arbeitskreises, allen Beteiligten seine volle Unterstützung zusagte. Herr Kleine-Frauns freute sich über die klare Zielsetzung des Landrates, der die Jugendarbeitslosigkeit in allen Städten des Kreises Unna, also auch in Lünen, um die Hälfte reduzieren möchte. Weiterhin sollen Ausbildungs-, Praktikums- und Arbeitsplätze in Lünen gefördert werden, um unseren Jugendlichen eine berufliche Perspektive vor Ort zu ermöglichen.

Die Kooperationspartner der Initiative „Wir für Arbeit in Lünen“: v. l. Uwe Ringelsiep (Geschäftsführer Jobcenter), Hubert Tenberge (Vorsitzender Pro Lünen e. V.), Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, Schulleiter Arno Franke, Landrat Michael Makiolla, Friedhelm Deuter (Vorstandsvorsitzender Bauverein zu Lünen und Vorstand Pro Lünen), Andreas Zaremba (Vorstand Bauverein zu Lünen), Heiko Rautert (Vorstand Sparkasse an der Lippe). Auf dem Foto fehlt Dr. Detlef Timpe, Dezernent des Kreises Unna für die Bereiche Schulen, Bauen und Umwelt.

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Alle Beteiligte dieses Initiativkreises bestätigten einmal mehr, dass sie weiterhin alle Anstrengungen unternehmen werden, diese gemeinsame Wunschvorstellung auch umzusetzen. 

„In der nächsten Mitgliedersitzung von Pro Lünen werde ich für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Jobcenter werben, weil Uwe Ringelsiep, als Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, der Lüner Wirtschaft sehr wirksame arbeitsmarktpolitische Unterstützungsmöglichkeiten angeboten hat“, erklärte Hubert Tenberge als Vorsitzender von Pro Lünen und somit als Sprecher von fast 250 zusammengeschlossenen Unternehmungen, Selbstständigen und Freiberuflern dieser Region.

Dies werden besondere Themen bzw. Schwerpunkte des Initiativkreises in der Zukunft sein:

- auch benachteiligte Jugendliche so zu fördern, dass sie
  berufsreifer werden und so ihre beruflichen Eingliederungs-
  möglichkeiten verbessert werden,

- die große Anzahl an schulpflichtigen Flüchtlingen bzw.
  Zuwanderern aus Krisengebieten in das normale Schul- und
  Arbeitsleben zu integrieren und somit das Übergangs-
  management von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt
  weiter zu optimieren.

Dass hier nach pragmatischen Lösungen gesucht und umgesetzt wird, zeigt nur ein Beispiel: Friedhelm Deuter und Andreas Zaremba vom Bauverein zu Lünen haben dem LBK spontan mehrere Praktikumsplätze für Flüchtlinge zugesichert.

Uwe Ringelsiep ergänzte, dass aufseiten des Jobcenters Kreis Unna mehr Personal und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, um die Initiativen zeitnah und unkompliziert umzusetzen.

Zum Abschluss hatte Arno Franke noch eine Bitte: „Politik muss darauf achten und entsprechende Hilfen bieten, dass die heimische Wirtschaft konkurrenzfähig bleibt, ihre Betriebe die Standorte nicht verlagern müssen, sie weiterhin Praktikums-, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und sich hoffentlich bald neue Unternehmen hier ansiedeln können. Denn nur so können wir unseren Kindern vor Ort berufliche Perspektiven schaffen.“

Die oben genannten Kooperationspartner werden sich turnusgemäß in der 2. Jahreshälfte zu einem weiteren Abstimmungsgespräch im Lippe Berufskolleg treffen. 

Bereits im Januar 2014 haben das Jobcenter Kreis Unna, Pro Lünen e.V., der Kreis Unna als Schulträger des Lippe Berufskollegs Lünen (LBK) und das LBK selbst unter dem Motto „Wir für Arbeit in Lünen“ eine Kooperation beschlossen, die die Region Lünen bei der Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen in den Fokus stellt. Hierzu Landrat Michael Makiolla: „Die Initiative aller Beteiligten ist gut, weil sie im Einklang steht mit dem Beschluss des Kreistags, eine Beschäftigungsoffensive zu starten.“


Schüler des LBK bestehen die Prüfung zum Fußball C-Lizenz-Trainer

Am Lippe Berufskolleg Lünen (kurz LBK) haben jetzt 11 Schüler und 2 Schülerinnen die Fußball C-Trainer -  Lizenz des DFB erworben. Die Prüfung, die durch den Verbandsfußballlehrer Carsten Busch abgenommen wurde, konnte von allen Prüfungsteilnehmern erfolgreich abgelegt werden.

Während der Prüfung wurden zunächst die fußballerischen Fähigkeiten der zukünftigen Trainer/ -innen überprüft. Anschließend musste dem Prüfer eine Trainingsprobe vorgestellt werden, die vorher schriftlich ausgearbeitet und beim Fußballverband eingereicht werden musste. Für die Lehrproben standen den Prüflingen die E-Junioren von BW Alstedde und die D-Junioren vom TuS Westfalia Wethmar zur Verfügung. Die Prüfung bildete den Abschluss eines Lehrgangs, den das LBK seinen Schülern/- innen im Schuljahr 2014/15 zum ersten Mal angeboten hat. Die Ausbildung erfolgte in enger Zusammenarbeit mit dem Fußball- und Leichtathletik - Verband Westfalen und ist in dieser Form einzigartig. Während des Lehrgangs, der von Lehrer und B - Lizenz-Trainer Andreas Hermes geleitet wurde, erwarben die Schüler/-innen in insgesamt 120 Unterrichtsstunden umfangreiche theoretische Kenntnisse in den Bereichen Trainings - und Bewegungslehre, Grundlagen des Kinderfußballs und Sportorganisation.

In dem praktischen Teil der Ausbildung lernten die zukünftigen Trainer viele Übungsformen zu unterschiedlichen Trainingsschwerpunkten und für unterschiedliche Zielgruppen (G - D -Junioren) kennen. Diese konnten sie dann in selbst erstellten Trainingseinheiten mit den E- und D- Junioren des TuS Westfalia Wethmar ausprobieren. Zusätzlich absolvierten die Lehrgangsteilnehmer/-innen eine Ausbildung zum/zur Schiedsrichter/ -in. Dieser Lehrgang und die abschließende Prüfung wurden durch die Schiedsrichterlehrwarte des Fußballkreises Unna-Hamm durchgeführt. Diese Prüfung wurde von 11 Teilnehmern bestanden. 2 Schüler, die zum Zeitpunkt der Prüfung erkrankt waren, holen diese noch nach.

Weiterhin erwarben die Schüler/ -innen Kenntnisse zur Behandlung von Sportverletzungen, die beim Fußball häufig vorkommen. Diese wurden den Lehrgangsteilnehmern durch Holger Branse vom Kooperationspartner Isomed Lünen vermittelt.

Durch die Ausbildung zum C-Lizenz-Trainer sind die Schüler/-innen in der Lage, Kindern ein qualifiziertes  Fußball - Training anzubieten. Deshalb plant das LBK eine Kooperation mit den Lüner Grundschulen. Dort könnten die Schüler/-innen im nächsten Schuljahr Fußball – AGs anbieten. Mittlerweile haben bereits einige Lüner Vereine Kontakt zu den Trainer/-innen aufgenommen, um sie für ihre Jugendabteilung zu gewinnen.

Auf Grund der guten Ergebnisse und den positiven Rückmeldungen der Teilnehmer/-innen wird die Ausbildung zum C-Lizenz-Trainer auch im nächsten Schuljahr angeboten werden. Großer Dank gebührt bei diesem Projekt auch der Lüner Wirtschaft, u.a. dem Bauverein zu Lünen, der Sparkasse Lünen und der Firma Isomed.

Stimmen zur Schiedsrichterausbildung am LBK

Friedhelm Deuter (Vorstand Bauverein zu Lünen): „Seit Jahren unterstützen wir als enger Kooperationspartner die Bildungs- und Jugendarbeit des Lippe Berufskollegs Lünen. Dieses Sportkonzept hat uns sofort überzeugt, weil man hier über eine gezielte Persönlichkeitsentwicklung die Berufsreife unserer Jugend positiv entwickeln will und somit ihre beruflichen Perspektiven erheblich verbessert werden.“

Heiko Rautert (Vorstand Sparkasse Lünen): „Wir erwarten von unseren Auszubildenden und Mitarbeitern soziale bzw. humane Kompetenzen wie z. B. Teamfähigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Pünktlichkeit, Verlässlichkeit, Höflichkeit und diszipliniertes Verhalten. Wir sind der Überzeugung, dass das LBK mit diesem Projekt diese gewünschten und beruflich erforderlichen Kompetenzen fördern bzw. entwickeln kann. Als Banker bin ich mir auch sicher, dass diese Investition in unsere Jugend sinnvoll angelegtes Geld ist.“

Arno Franke: „Ich freue mich riesig, dass wir mit dieser extrem erfolgreich abgeschlossenen Ausbildung unsere Schüler/innen auf jeden Fall ausbildungs- bzw. berufsreifer gemacht haben und ihre beruflichen Perspektiven nun erheblich verbessert wurden. Mit dieser Zusatzqualifizierung haben wir die persönlichen Stärken der Jugendlichen gefördert und die von den Arbeitgebern geforderten Human- und Sozialkompetenzen ausgebildet bzw. gestärkt. Ich bedanke mich bei allen unseren Kooperationspartnern für die Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei dieser Ausbildung. Ohne ihre Unterstützung wäre so eine Ausbildung einfach nicht möglich gewesen. Ein besonderes Dankeschön haben natürlich unsere Sponsoren verdient, denn ohne die finanzielle Unterstützung des Bauvereins zu Lünen, der Sparkasse Lünen und Isomed Lünen hätten wir dieses Modellprojekt überhaupt nicht starten können. Ein dickes Lob gebührt auch meinem Kollegen Andreas Hermes, der dieses Projekt geplant, organisiert und so erfolgreich durchgeführt hat.“  

Andreas Hermes: „ Ich freue mich sehr, dass alle Schüler/ -innen, die an der Prüfung teilgenommen haben, diese auch bestanden haben. Sie haben während des gesamten Schuljahres 6 Stunden pro Woche mehr Unterricht gehabt als ihre Mitschüler. Trotzdem waren sie immer mit Begeisterung bei den Unterrichtseinheiten und zeigten ein großes Engagement. Ich möchte mich bei unseren Kooperationspartnern (Fußballkreis Unna-Hamm, TuS Westfalia Wethmar, BW Alstedde, Isomed Lünen) bedanken, ohne die diese Ausbildung nicht möglich gewesen wäre. Einen besonderen Dank möchte ich dem Fußball- und Leichtathletik- Verband Westfalen aussprechen, der es uns ermöglicht hat, diesen Lehrgang in dieser in Westfalen einzigartigen Form, durchzuführen.“


Jungtrainer- und Schiedsrichterausbildung

"Die Stärken der Schüler stärken“ lautet ein Motto des Lippe-Berufskollegs Lünen. Deshalb bietet das LBK im Schuljahr 2014/15 neben dem Unterricht in den üblichen Fächern auch das Unterrichtsmodul „Jungtrainer/in und Schiedsrichter“ an. Es handelt sich um ein einmaliges Projekt in NRW, das in Zusammenarbeit mit dem Fußball- und Leichtathletikverband Westfalen und dem Fußballkreis Unna - Hamm e.V., eine Ausbildung zum/zur Jungtrainer/in im Fußballsport am Lippe Berufskolleg Lünen ermöglicht. Unterstützt und gesponsert wird dieses Projekt vom Bauverein zu Lünen und der Firma Isomed.

Ausgangspunkt dieses Projektes ist die Feststellung, dass viele Jugendliche großes Interesse und viel Freude am Fußball haben, jedoch wenig Motivation für die Schule mitbringen. Werden Fußball und Lernen jedoch miteinander verbunden, können junge Menschen die Schule als einen Ort erfahren, an dem nicht nur ihre Schwächen offen gelegt werden, sondern an dem ihre Stärken wahrgenommen, gefördert und belohnt  werden.

Ziele und Inhalte

Das Projekt zielt primär darauf ab, Schülerinnen und Schüler zu Fußball-Trainer(inne)n auszubilden. Durch diese Ausbildung erlangen sie die Befähigung zur qualifizierten Betreuung von Mannschaften von den Mini-Kickern bis zur D-Jugend (4 – 12-jährige Kinder).
Der Unterricht erfolgt nach den Lehrplänen des DFB  sowohl am LBK als auch an verschiedenen externen Lernorten. Dort werden die Inhalte im Rahmen von 6 Unterrichtsstunden pro Woche in Theorie und Praxis vermittelt. In der Sportschule Kaiserau wird dann die Abschlussprüfung von Fußballlehrern des Fußball- und Leichtathletikverbandes Westfalen abgenommen. Während des Lehrgangs absolvieren die Schüler zudem noch eine Schiedsrichterprüfung und eine Erste-Hilfe-Ausbildung.     
Inhalte des Unterrichtsmoduls “Jungtrainer/in“ sind neben der Philosophie des Kinderfußballs und Bereichen wie Trainings-und Bewegungslehre, Sportmedizin, Psychologie, Methodik usw. auch praktische Übungseinheiten mit Kindermannschaften.

Sozialkompetenzen für den Berufsstart

Das Lippe Berufskolleg verspricht sich von diesem im Westfälischen Fußball- und Leichtathletikverband einzigartigen Projekt verschiedene Effekte: So erlangen die Schülerinnen und Schüler berufliche Handlungskompetenz über die Förderung Ihres Sozialverhaltens und die Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit. Speziell schulmüde Jugendliche, die gute Fußballer(innen) sind, können sich so durch persönliches Engagement, Verantwortungsbewusstsein und Teamfähigkeit beweisen.
Das wiederum wird sich dann auch auf die sonstigen schulischen Leistungen auswirken und die Chancen bei der Suche nach einem geeigneten Ausbildungsplatz erhöhen. Zudem wird mit dem Projekt auf die Klage der Arbeitgeberverbände reagiert, dass viele jugendliche Bewerber und Auszubildende nicht mehr die nötige Sozialkompetenz für den Berufsstart mitbringen.

Kooperationspartner und Sponsoren

Um einen optimalen Ablauf des Projektes zu gewährleisten, haben sich für die Finanzierung einer Erstausstattung (Trikotsatz,Bekleidung und  Ausrüstung für den Einsatz als Schiedsrichter, Bälle etc.) bereits einige Sponsoren bereit erklärt, Unterstützuung zu leisten. Auch hier stehen der Teamgedanke und die Identifikation mit der Schule im Vordergrund. Hier bedanken wir uns besonders beim Bauverein zu Lünen und der Firma Isomed.
Hinzu kommen externe Kooperationspartner wie der TUS Westfalia Wethmar (Training von Kinder- und Jugendmannschaften) sowie die Viktoria-Grundschule (Fußball-AGs im Bereich des Offenen Ganztags), die das Projekt zu  einer regionalen Besonderheit  machen, von dem vor allem viele Schülerinnen und Schüler, aber auch verschiedene Lüner Einrichtungen profitieren werden.

Projektvorstellung am LBK (v.l.): G. Schürmann (Schiedsrichter), Dr. U. Wiemann (Projektverantwortlicher LBK), M. Przybilla (LBK), Ch. Nielinger (Schiedsrichter), I. Zukowsky (LBK), M. Chojnicki (Stadtsportverband Lünen, TuS Westfalia Wethmar), A. Franke (Schulleiter), K. Weiling (FLVW), U. Karsten (Isomed), A. Hermes (LBK/Trainer), F. Deuter (Bauverein zu Lünen).

Stimmen zum Projekt

"Die Begeisterung für den Fußball wollen wir mitnehmen und so die Begeisterung für die Schule fördern." Dr. Uwe Wiemann, LBK

"Mit dieser einmaligen Ausbildung in NRW gehen wir neue pädagogische Wege, um junge Menschen ausbildungs- und berufsreifer zu machen und ihnen somit bessere berufliche Perspektiven zu verschaffen. Wir wollen die persönlichen Stärken der Jugendlichen fördern und ihnen die von den Arbeitgebern geforderten Human- und Sozialkompetenzen verschaffen bzw. stärken." Arno Franke, Schulleiter, LBK

"Das junge Ehrenamt, der Aufbau von Sozialkompetenzen sowie der demographische Wandel sind die drei Hauptmotive für die Unterstützung dieses Projekts durch den Verband."
Klaus Weiling, FLVW

"Teamfähigkeit und Leistungsbereitschaft sind die Eckpfeiler für ein späteres zufriedenes Berufsleben. Die Lüner Wirtschaft ist erfreut über ein weiteres tolles Projekt am Lippe Berufskolleg Lünen, das wir gern unterstützen um die gemeinsame erfolgreiche Zusammenarbeit fortzuführen."
Friedhelm Deuter, Bauverein zu Lünen

"Ein tolles Projekt von dem vielleicht auch unsere Jugendabteilung profitieren kann."
Manfred Chojnick, TuS Westfalia Wethmar

 


"Wir für Arbeit in Lünen" - Wirtschaftspartner beschließen Kooperation am LBK

Quelle: Jobcenter Kreis Unna

v.l.: Fr. Deuter (Vorstandsvorsitzender Bauverein zu Lünen u. Pressesprecher Pro Lünen), D. Hartmann (stellv. Vorsitzender Pro Lünen), H. Tenberge (Vorstandsvorsitzender Pro Lünen), A. Franke (Schulleiter LBK), A. Zaremba (stellv. Vorstandsvorsitzender Bauverein zu Lünen), M. Makiolla (Landrat Kreis Unna), Dr. D. Timpte (Dezernent Umwelt, Bauen und Schulen, Kreis Unna), U. Ringelsiep (Geschäftsführer Jobcenter Kreis Unna)

 
„Wir für Arbeit in Lünen!“ - Unter diesem Motto haben Jobcenter-Geschäftsführer Uwe Ringelsiep und Hubert Tenberge, Vorsitzender des Vereins Pro Lünen e.V., am 22. Januar 2014 eine Kooperation beschlossen, die die Region Lünen in den Fokus stellt. Im Mittelpunkt steht eine Zusammenarbeit zwischen regionalen Unternehmen und dem Jobcenter Kreis Unna mit dem Ziel, die Region Lünen voranzutreiben. So sollen z.B. freie Ausbildungs- und Arbeitsstellen zeitnah dem Jobcenter gemeldet und arbeitssuchenden Lüner Bürgern angeboten werden.  
 

„In einer der nächsten Mitgliedersitzungen von Pro Lünen werde ich für eine enge Zusammenarbeit mit dem Jobcenter Kreis Unna werben“, erklärte Hubert Tenberge am Rande eines Austauschgesprächs, zu dem der Leiter des Lippe Berufskollegs Lünen, Arno Franke, am 22. Januar in seine Räumlichkeiten geladen hatte. Der Verein Pro Lünen e.V. hat mittlerweile rund 200 Mitglieder, bestehend aus regionalen Unternehmen, Selbständigen und Freiberuflern. „Wir wollen noch weitere Partner von dieser Idee überzeugen“, so Tenberge bei dem Gespräch. Uwe Ringelsiep ergänzte, dass auf Seiten des Jobcenters Kreis Unna mehr Personal und finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden, um die Initiative zeitnah und unkompliziert umzusetzen.
 
Weitere Anwesende wie Landrat Michael Makiolla und Verantwortliche aus Kreisverwaltung und Pro Lünen e.V. äußerten nach dem Austauschgespräch ihre Zustimmung über die Kooperation. Hierzu Michael Makiolla: „Die Initiative des Jobcenters Kreis Unna ist gut, weil sie im Einklang steht mit dem Beschluss des Kreistags, eine Beschäftigungsoffensive zu starten.“
 
Nach diesem ersten Aufschlag haben sich die Partner auf weitere Abstimmungsgespräche in regelmäßigen Abständen geeinigt.

Quelle: Pressemitteilung Jobcenter Kreis Unna


Enge Kooperation mit der Stadt und dem Bauverein zu Lünen eröffnet jungen Menschen neue Chancen auf einen Ausbildungsplatz

Ein starkes Team (von links): A. Zaremba/Bauverein, A. Steber/LBK, A.Hupka/Stadt Lünen, S. Heupel/Bauverein, F. Deuter/Bauverein, M. Lewek-Althoff/Stadt Lünen, A. Franke/LBK

Seit diesem Schuljahr besuchen 19 Jugendliche die duale Berufsvorbereitungsklasse am Lippe Berufskolleg Lünen. In dieser Klasse werden die Jugendlichen an den beiden Unterrichtstagen gezielt auf eine Externenprüfung zur Erlangung des Hauptschulabschlusses nach Klasse 10 vorbereitet. An den übrigen drei Tagen absolvieren sie ein Jahrespraktikum in kooperierenden Betrieben. „Hier rechnen wir mit dem „Klebeeffekt“, d. h. mit einem Ausbildungsplatzangebot zum Ende des Schuljahres“, erläutert Antje Steber, schulfachliche Koordinatorin des LBK, den Grund für dieses Bildungsangebot.

Dank an die Kooperationspartner

„Der erfolgreiche Start dieser Klasse ist nur aufgrund der Kooperation mit der Stadt Lünen und dem Bauverein zu Lünen möglich“, bekräftigt Arno Franke, Schulleiter des LBK.

Arno Franke lobt das beachtliche arbeitsmarkt- und sozialpolitische Engagement des Bauvereins, denn „die Unterstützung dieser jungen Menschen, die normalerweise sehr große Schwierigkeiten haben, einen Ausbildungsplatz zu finden, und folglich extrem eingeschränkte berufliche Perspektiven besitzen, ist einfach vorbildlich. Ohne die finanzielle Unterstützung der Lüner Bürgerstiftung, die der Lüner Bauverein gegründet hat, wären solche Förderprojekte einfach nicht möglich!“

Durch die Kooperationsvereinbarung mit der Stadt Lünen können die Praktikumsakquise und Praktikumsbetreuung durch die Mitarbeit von Andreas Hupka, Jugendberufshilfe der Stadt Lünen, intensiviert werden. „Mit dieser Klasse gestalten wir Vorgaben der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“, die den Übergang von Schule zu Beruf optimieren will, konkret aus“, erklärt Monika Lewek-Althoff, „ÜSB“ der Stadt Lünen,  die Kooperation.

Friedhelm Deuter (Vorstandsvorsitzender), Andreas Zaremba (2. Vorsitzender) und Stephan Heupel (Prokurist; Leiter des Rechnungswesens und der EDV) von der Geschäftsleitung des Lüner Bauvereins betonen gemeinsam: „Bei der gezielten Förderung Jugendlicher ohne Ausbildungsvertrag lassen wir uns gerne in die Pflicht nehmen und unterstützen dieses Pilotprojekt finanziell. So wirken wir auch einem Facharbeitermangel entgegen.“

Finanzierung außerschulischer Aktionen durch den Bauverein zu Lünen

Um die Klassenbildung zu forcieren und das Klassenklima zu optimieren wurden zu Beginn des Schuljahres bereits zwei außerschulische Aktionen durchgeführt. In der Vergangenheit haben die Jugendlichen erfahren, dass es anstrengend und frustrierend sein kann, Hindernisse zu überwinden. Dass es aber häufig einfacher ist, wenn im Team gemeinsam gehandelt wird, erlebten die Schülerinnen und Schüler konkret im Kletterpark „KletterMAX“ in Dortmund. Hier standen unter fachkundiger Anleitung Kennenlernspiele, Hindernisklettern durch den Parcours und andere Aktivitäten auf dem Programm. Manche Grenze wurde ausgetestet und viele Erfolgserlebnisse wurden gefeiert.

   Gemeinschaft macht stark!

An zwei Schulvormittagen erlernten die Schülerinnen und Schüler  unter Anleitung von  Ulrich Rentsch, Trainer der Gewaltakademie Schwerte, Techniken der deeskalierenden Gesprächsführung im Berufsalltag. Mit Hilfe von Übungen in denen Beleidigungen von Kunden oder Beschimpfungen von dementen Bewohnern im Altenheim simuliert wurden, konnten die neu erlernten Techniken direkt angewandt werden.

„Ich bedanke mich herzlich für die finanzielle Unterstützung beim Bauverein. Den meisten Jugendlichen dieser Klasse ist es nicht möglich, diese Aktionen aus eigener Tasche zu bezahlen. Diese Aktionen sind aber für diese Jugendlichen, die häufig über ein geringes Selbstvertrauen verfügen, unerlässlich. Besonders freue ich mich, dass der Bauverein auch Aktivitäten für das 2. Halbjahr unterstützen wird“, lobt Antje Steber das Engagement des Bauvereins.

Geplante Aktionen im 2. Schulhalbjahr

Im Februar des kommenden Jahres ist ein dreitätiges online-gestütztes theaterpädagogisches Angebot zur Kompetenzstärkung und Motivation für benachteiligte Bewerber um einen Ausbildungsplatz geplant.

Als weiterer Wettbewerbsvorteil im Kampf um Ausbildungsplätze wird ein zweitägiger Erste-Hilfe-Kurs angeboten.

Das Schuljahr schließt mit einer Kanutour auf der Lippe.


Berufskolleg Lünen ist Referenzschule für Berufsorientierung in Nowy Sacz

Polnische Delegation vereinbart Kooperation zur Studien- und Berufsorientierung  mit dem LBK und weiteren Partnern

Der Bitte von Herrn Jan Golanka, Landrat unserer polnischen Partnerstadt Nowy Sącz, von den mannigfachen Erfahrungen im Bereich der Berufsorientierung am Lippe Berufskolleg zu profitieren, kam der Kreis Unna in Zusammenarbeit mit dem Lippe Berufskolleg Lünen gerne nach.

Lippe Berufskolleg als Referenzschule

Arno Franke, Schulleiter des Lippe Berufskolleg Lünen, freute sich sehr darüber, dass das Lippe Berufskolleg Lünen als Referenzschule für die Berufsorientierung an polnischen Schulen fungieren soll und stellte mit dem schulinternen Team ein Programm für den Besuch der polnischen Gäste zusammen. Neben dem eintägigen Besuch am Lippe Berufskolleg wurde das Programm u.a. um einen Besuch beim Berufsinformationszentrum der Agentur für Arbeit in Hamm und durch ein Kulturprogramm, das unter anderem eine Führung der Deutschen Arbeitsschutz-Ausstellung (DASA) in Dortmund und eine Stadionführung des BVB vorsah, ergänzt.

Der polnischen Delegation wurde zunächst im Rahmen einer Präsentation die Studien- und Berufsorientierung als ganzheitlicher Prozess am Lippe Berufskolleg Lünen vorgestellt und offene Fragen geklärt. Gäste waren u.a. auch unser Kreisdirektor Rainer Stratmann. Anschließend vertieften alle Teilnehmer im Berufsorientierungsbüro des LBK mit einigen Kooperationspartnern und aktiven Berufsberatern seitens der Schule ihre Gespräche.

Herr Grzegorz Niesporek (Kreisverwaltung Nowy Sącz ), Frau Anna Wawrzyniak (Dozentin) und Herr Bogdan Gołyźniak (Direktor Arbeitsamt Nowy Sącz) diskutierten vor Ort über Möglichkeiten der Umsetzung in der polnischen Partnerstadt. Dabei trafen sie neben den schulinternen Experten auch auf Gesprächspartner der Agentur für Arbeit (Frau Menke, Teamleiterin und Herr Maschke, Reha-Berater), sowie eine Vertreterin der Jugendberufshilfe der Stadt Lünen (Frau Lewek-Althoff).

Ergebnis des Austausches war die Vereinbarung einer Kooperation zum Thema Studien- und Berufsorientierung, die die Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Unna und dem Kreis Nowy Sacz, dem Lippe Berufskolleg Lünen und dem polnischen Berufskolleg Zespol Szkol Zawodowych und den zuständigen Arbeitsagenturen vorsieht. Ein entsprechender Antrag wird nun von polnischer Seite aus vorbereitet.  

 Hintergrundinformationen

Studien- und Berufsorientierung als ganzheitlicher Prozess am Lippe Berufskolleg

Im Sinne individueller Förderung sollen Schülerinnen und Schüler den Übergang von der Schule in den Beruf oder das Studium verstärkt als Anschluss und nicht als Abschluss erleben. Da die Berufs- und Studienorientierung eine gemeinsame Aufgabe von Schule und Berufsberatung der Agenturen für Arbeit ist, wurden die Maßnahmen, die zur Erlangung dieses Zieles notwendig sind, in einer Kooperationsvereinbarung mit der Agentur für Arbeit, Hamm festgelegt. In dieser Rahmenvereinbarung wurden Handlungsweisen vereinbart, die dazu geeignet sind, junge Menschen zu befähigen, eigene Entscheidungen im Hinblick auf den Übergang ins Studium oder Erwerbsleben vorzubereiten und selbstverantwortlich zu treffen, geschlechtsspezifische Benachteiligungen zu beseitigen und Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund oder Behinderung gezielt zu fördern.

Der Kreis Unna unterstützt die Arbeit des Lippe Berufskolleg durch die Einrichtung einer Koordinierungsstelle im Rahmen des Neuen Übergangssystems Schule – Beruf zum 1. Januar 2013.

Schulinternes StuBO-Team und Berufsorientierungsbüro

Um ein effizientes Übergangssystem zu schaffen, gibt es ein schulinternes Team. Antje Steber, schulfachliche Koordinatorin Übergang Schule/Beruf, Barbara Kunz und Jochen Lehmann, Schullaufbahnberater, Kai Manique und Stefan Nüchter, StuBO´s als auch Regina Lottermoser und Rainer Banaczak, Schulsozialarbeit, bieten Gruppenveranstaltungen und individuelle Beratungsgespräche. Dem Lippe Berufskolleg steht ein Berufsorientierungsbüro (BOB) als zentraler schulischer Raum für Informationen, Gespräche und Koordinierungsaufgaben zur Verfügung. Im BOB werden sämtliche Aktivitäten der Berufs- und Studienorientierung an der Schule systemaisch und transparent zusammengeführt, koordiniert sowie für alle Beteiligten zugängliche gemacht. Der Raum steht allen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften, Fachkräften der Schulsozialarbeit, Berufsberatung, Eltern, außerschulischen Partner wie Jugendberufshilfe, Berufseinstiegsbegleitung u.a. zur Verfügung.

Kooperationspartner diskutierten Möglichkeiten der Umsetzung

Aber bei der Vielzahl von Abschlüssen, die vom Abitur bis zur Erlangung des Hauptschulabschlusses nach Klasse 9 reichen, sind wir auf die Mitarbeit von externen Partnern angewiesen, erläutert Antje Steber, die Notwendigkeit von Kooperationspartnern in diesem Bereich. „Wir sind auf die Mitarbeit von Experten der Agentur für Arbeit angewiesen. Wir benötigen Experten für unterschiedliche Bereiche:

  • einen Berater für akademische Berufe, der Tipps  zur Studienwahl gibt.
  • einen Berufsberater der allgemeinen Berufsberatung, der die Schülerinnen und Schüler durch das Dickicht der unterschiedlichen Ausbildungsberufe führt.
  • einen Ansprechpartner des Arbeitgeberservice, der Hinweise zur Bewerbung aus Arbeitgebersicht gibt, oder eine Ausbildungsbörse für noch offene Lehrstellen organisiert.
  • einen Reha-Berater, der Jugendliche mit sonderpädagogischen Förderbedarf unterstützt.“

Neben der Kooperation mit der Agentur für Arbeit arbeitet das Lippe Berufskolleg mit der Jugendberufshilfe der Stadt Lünen, diversen Bildungsträgern, dem Jobcenter, Schulen der Sekundarstufe I als auch mit Hoch- und Fachhochschulen eng zusammen.

 

 

 

 


Erster „Expertentag“ am Lippe Berufskolleg

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Über 360 Jugendliche der kaufmännischen Tagesklassen des Lippe Berufskollegs nutzen die Chance, sich über die Berufs- und Arbeitswelt anlässlich einer erstmalig durchgeführten Aktion, des „Expertentages“, zu informieren.  Als schulinterne „Experten“ gewähren Auszubildende aus den unterschied-
lichsten kaufmännischen Ausbildungsbereichen einen Einblick in ihren Tätigkeitsbereich. Duale Partner und Kooperationspartner runden durch die unterschiedlichsten Angebote diesen informativen Tag ab.


Vielfalt der Ausbildungsberufe

„In Foren, Übungen, Gesprächen und Beratungen erhalten die interessierten Schülerinnen und Schüler aus den kaufmännischen Tagesklassen unserer Schule Informationen zu Berufsbildern und Bewerbungsstrategien von Auszubildenden des Lippe Berufskollegs und von externen Experten. Dies sind die Telekom, der Arbeitgeberservice, die BARMER GEK, LVM Versicherungen, Polizei, Bauverein zu Lünen, Agentur für Arbeit und die Bundeswehr. Das Angebot reicht von der/m Kauffrau /-mann  für Bürokommunikation, Bürokaufrau/ -mann,  Groß- und Außenhandelskauffrau/-mann, Industriekauffrau/-mann,  Verkäufer/-in, Einzelhandelskaufrau/ -mann,  medizinischen und zahnmedizinischen Fachangestellten, Immobilienkauffrau/ -mann, Kauffrau/-man im Gesundheitswesen, Sozialversicherungsangestellte/r  bis hin zur Bankkauffrau bzw. zum Bankkaufmann, “ beschreibt Antje Steber, schulfachliche Koordinatorin, das umfangreiche Angebot dieses Tages, den sie zusammen mit den schulinternen Beratungslehrern Barbara Kunz und Jochen Lehmann, den schulinternen Studien- und Berufsorientierungslehrern, Kai Manique und Stefan Nüchter und den schulinternen Schulsozialarbeitern Regina Lottermoser und Rainer Banaczak vorbereitet hat. „Darüber hinaus bieten die Friseurinnen, die sich im zweiten Ausbildungsjahr befinden, individuelle Typenberatungen und geben Tipps zum Styling bei Bewerbungsgesprächen“, so Antje Steber weiter.  

Beispiel Bankkaufmann

Engagiert berichtet Marcel  Klöpper, der sich im 3. Ausbildungsjahr zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Lünen befindet, von seinem Arbeitsfeld:  „Ein Schwerpunkt der Ausbildung ist die praktische Ausbildung direkt in den Geschäftsstellen. Hier geht es um Service für die Kunden und eine ganzheitliche Beratung bzw. Betreuung. Zusätzlich gibt es innerbetrieblichen Unterricht, zum Beispiel Beratungs- und Verkaufstraining, Gruppen- und Projektarbeit sowie Ergänzungsseminare in der regionalen Sparkassenakademie. In der Berufsschule geht es um Inhalte wie Bankbetriebslehre, Wirtschaftspolitik, Rechnungswesen, Wirtschaftsenglisch und Informatik.“


Angebote externer Partner

Sparkasse Lünen

Christiane Rautert, Ausbildungsleiterin der Sparkasse Lünen, lobt die hohe Ausbildungsqualität des Lippe Berufskollegs.  „Das Engagement der Lehrkräfte in den Bankenfachklassen führt, neben dem persönlichen Einsatz der jeweiligen Auszubildenden, dazu, dass in den letzten Jahren bei den Azubis der Sparkasse Lünen überdurchschnittliche IHK-Ergebnisse erzielt wurden.  In den letzten fünf Jahren haben von insgesamt 43 Auszubildenden acht Azubis das Prüfungsergebnis „sehr gut“  und 24 Azubis das Gesamtergebnis „gut“ erzielt. Damit haben wir mehr als 70 % gute bis sehr gute Abschlussprüfungsergebnisse in den Ausbildungsjahrgängen“, so Christiane Rautert.

Bauverein zu Lünen

Arno Franke, Schulleiter des Lippe Berufskollegs, freut sich über das Engagement der unterschiedlichsten Kooperationspartner an diesem Tag. „Der Bauverein zu Lünen gewährt den jungen Menschen Einblicke in den Beruf der/s  Immobilienkauffrau/-mannes; Voraussetzungen, Tätigkeitsbereiche und Weiterbildungsmöglichkeiten werden ausführlich erläutert. So erfahren die Schüler, ob die eigenen Vorstellungen auch tatsächlich zu den schulischen und persönlichen Voraussetzungen passen“, sagt Arno Franke.

Lars Podchull, Mitarbeiter im Immobilienbereich des Bauvereins zu Lünen, weist darauf hin, dass die Ausbildung zur/m Immobilienkauffrau/-mann, die der Bauverein zu Lünen anbietet, häufig mit der des Immobilienmaklers, dessen Arbeitsspektrum aber nur einen kleinen Teil der Immobilienkaufleute ausmacht, verwechselt wird. Er erläutert: „Immobilienkaufleute arbeiten in allen Bereichen der Immobilienwirtschaft, wo sie Kunden in sämtlichen Fragen rund um Haus, Wohnung oder Grundstück beraten. Sie erwerben und verwalten Immobilien und Grundstücke, vermitteln, vermieten bzw. verpachten oder verkaufen diese. Außerdem begleiten sie Bauvorhaben und erstellen Finanzierungskonzepte.“

Barmer GEK

Mit wichtigen Einblicken rund um das Bewerberverfahren, dem Assessmentcenter und dem eigentlichen Bewerbergespräch vermittelt die Bezirksgeschäftsführerin der BARMER GEK Lünen, Stephanie Kruppa, elementare Bausteine auf den Weg in den Beruf. Weiterhin wird anhand der Berufsbilder Kaufrau/-mann  im Gesundheitswesen und Sozialversicherungsfachanstellte/r die eigentliche Ausbildung bei der BARMER GEK beleuchtet. Ferner erläutert die Bezirksgeschäftsführerin der BARMER GEK die Möglichkeit des Dualen Studiums im Unternehmen und beantwortet alle Fragen rund um die Ausbildungsinhalte, zeitliche Rahmenbedingungen und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen.

Polizei und Bundeswehr

In sechzigminütigen Foren erläutern Polizei und Bundeswehr die Karrieremöglichkeiten in den jeweiligen Institutionen. Matthias Rostek, Oberleutnant zur See und Karriereberater der Bundeswehr, berichtet: „Wir informieren bei unserem Vortrag über alle Rahmenbedingungen des Soldatenberufes, wie Auslandseinsatz, Mobilität und gesetzliche Vorgaben. Zudem erklären wir ausführlich, welche Laufbahnen und Ausbildungen bei der Bundeswehr möglich sind.“

LVM und Telekom

Maria Rabert, Direktionsreferentin für Personal in Agenturen der LVM-Versicherung,  verweist darauf, dass „ der demographische Wandel uns auch bei der LVM Versicherung trifft. Wir bemühen uns daher schon frühzeitig um talentierten Nachwuchs. Mit unzähligen Vorträgen, Bewerbungstrainings mit Abschlussjahrgängen sowie einer starken und sympathischen LVM-Präsenz auf Jobmessen fokussieren wir uns auf die potentiell neuen Mitarbeiter von morgen. Bei jungen Leuten punkten wir neben einer exzellenten Förderung durch spezielle Azubitrainings auch mit unserer einmaligen Unternehmenskultur.“

Agentur für Arbeit Lünen

 

„Wir freuen uns, dass wir beim ersten Expertentag am Lippe Berufskolleg mitwirken können“, erklärt Gudrun Menke, Teamleiterin bei der Agentur für Arbeit Hamm. „Unser Team beantwortet gerne alle Fragen der Schülerinnen und Schülern in Zusammenhang mit der Berufs- und Studienwahl. In kurzen Vorträgen erklären wir alles Wichtige zu Bewerbungen und erläutern, was die hiesigen Arbeitgeber von einer perfekten Bewerbung erwarten.“

Aber auch, wer sich schon für einen Beruf entschieden hat und eine Ausbildungsstelle sucht, ist bei der Arbeitsagentur an der richtigen Adresse. Drei Arbeitsvermittler haben rund 70 freie Ausbildungsstellen von Unternehmen aus der näheren Umgebung herausgefiltert und bieten sie den Jugendlichen an. Die Vermittler kennen die Ausbildungsbetriebe persönlich und können daher für das Bewerbungsverfahren Tipps aus der Praxis geben.

 


Positives Resümee durch externe Partner

Die externen Partner ziehen ein positives Resümee des Expertentages.  Marco Baffa-Scinelli, Polizeikommissar, sagt: „Die Polizei Dortmund beteiligt sich gern an schulischen Veranstaltungen. Wir sehen diese als wichtige Entscheidungshilfe im Hinblick auf die Berufswahl. Es ist wichtig, zu den Interessentinnen/Interessenten persönlichen Kontakt vor Ort herzustellen. Eine solche Veranstaltung wie heute bietet dazu den perfekten Rahmen.“  „Die Bundeswehr hält jegliche Berufsinformationsveranstaltung an Schulen für höchst sinnvoll und notwendig. Denn gerade in der heutigen Zeit muss den Schülerinnen und Schülern ausreichend Zeit und Raum zur Verfügung gestellt werden, um den richtigen Beruf für sich zu finden“, bekräftigt Mathias Rostek, Oberleutnant zur See und Karriereberater der Bundeswehr, das Votum seines Vorredners. Stephanie Kruppa, Bezirksgeschäftsführerin der BARMER GEK, ergänzt: „Der Expertentag ist eine Bereicherung jedes Jugendlichen des Berufskollegs. Hier bekommen die jungen Menschen fundierte Realeinblicke rund um den Berufsstart.“  „ Auch wir sind von der Notwendigkeit einer solchen Veranstaltung für unsere Jugendlichen überzeugt und werden eine solche im kommenden Jahr mit Sicherheit wiederholen“, äußert sich Arno Franke.

    

Weitere Impressionen zum Expertentag finden Sie in unserer Bildergalerie!

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Ein Netzwerk - Stark wie Lünen - das neue Werbe-T-Shirt des LBK

Ein Schulterschluss für den Wirtschaftsstandort Lünen, so beschrieb Bürgermeister Hans Wilhelm Stodollik die Aktion des Lippe Berufskollegs, das zusammen mit seinen wichtigsten Kooperationspartnern
das neue Werbe-T-Shirt "Stark wie Lünen" vorstellte.

Was ist der Hintergrund dieser gemeinsamen Aktion von Schule und Wirtschaft?

Das LBK will demonstrieren,

  • dass es ein bestehendes Netzwerk in Lünen gibt, das durch die unterschiedlichsten Mithilfen unseren jungen und auch älteren Menschen (auch Langzeitarbeitslosen) berufliche Perspektiven schafft;

  • dass zwischen dem LBK und einzelnen Kooperationspartnern eine sehr enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit besteht;

  • dass hier immer mehr und immer wieder etwas Gutes zusammenwächst;

  • ein Zeichen setzen und einfach Danke sagen, für die bisherige gemeinsame und erfolgreiche Zusammenarbeit.

Ergebnisse/Zeichen dieser Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und dem Lippe Berufskolleg Lünen sind u. a.

  • Investition des Kreises Unna (8,5 Mio. €) in den Bildungsstandort LBK Lünen;
  • Unser Neubau mit 16 Klassen- und Fachräumen. Ohne die Hilfe durch unseren Bürgermeister H. W. Stodollick hätten unsere Schüler 3 Jahre in Containern und nicht in der VHS unterrichtet werden müssen;
  • Ohne die Stadtwerke Lünen, den Bauverein zu Lünen, W. Kanne, H. Stolzenhoff könnten wir unser Sport- und Gesundheitskonzept und viele soziale Projekte so nicht durchführen und finanzieren;
  • Ohne das Personalsponsoring der Fa. Tarox hätten wir nicht ein so gut funktionierendes DV-Netzwerk;
  • Eine enge Kooperation zwischen den Ausbildungsbetrieben und dem LBK zur individuellen Förderung der Auszubildenden;

  • über 500 Kooperationsvereinbarungen mit Ausbildungs- und Praktikumsbetrieben (Das LBK benötigt und erhält jährlich über 700 Praktikumsplätze innerhalb und außerhalb der Ferien);
  • Bildungsgangkonferenzen mit Beteiligung der dualen Partner (vorbildliche Zusammenarbeit mit der SPK Lünen und der Volksbank Selm-Bork);

  • Lehrerbetriebspraktika bei unseren Partnern (LBK führend in NRW);

  • abH (=ausbildungsbegleitende Hilfen)/kostenlose Nachhilfe für Auszubildende mit großem Förderbedarf;

  • und vieles mehr........ .

Um die gesamte Stellungnahme unseres Bürgermeisters H.W. Stodollik zu dieser Aktion anzusehen, klicken Sie bitte einfach oben rechts auf das abgebildete T-Shirt. 

 


Für seine Verdienste, junge Menschen beim Start ins Berufsleben optimal zu fördern und zu begleiten erhielt Arno Franke dieses Auszeichnung. Auch das hoch motivierte Kollegium des LBK wurde bei der Laudatio des Vorstandsmitglieds Friedhelm Deuter lobend erwähnt.

Herzlichen Glückwunsch zu dieser besonderen Auszeichnung!


Für die bereitgestellten Bilder bedanken wir uns ganz herzlich bei Günther Goldstein.

Weitere Informationen zu diesem und weiteren Themen finden Sie bei Betätigung der nachfolgenden Links. Viel Spaß!

Artikel Ruhr Nachrichten

Weitere Presseartikel zum LBK

 

 

 


Einweihung des neuen LBK-Ergänzungsbaus am 4. September!

Ein zufriedener Bau- und Technikausschuss des Kreises Unna (Foto: Quiring-Lategahn, RN)

Komplett-Sanierung: Berufskolleg für die Zukunft gut aufgestellt!

Endspurt im Ergänzungsbau des Lippe Berufskollegs: Zum neuen Schuljahr wird der Bau voll funktionsfähig sein, freut sich Schulleiter Arno Franke.

Auch die Mitglieder des Kreis-Bau- und Technikausschusses zeigten sich beeindruckt. Der Neubau, der die alten Pavillons ersetzt, füge sich harmonisch an den neueren Teil und den sanierten Altbau an.

Einweihung am 4. September

„Ich bin höchst zufrieden mit dem gesamten Ablauf“, erklärte Schuldezernent Dr. Detlef Timpe und lobte die beteiligten Firmen. Die Arbeiten liegen im Zeitplan, am 4. September soll die Einweihungsfeier sein.
 
Verkaufsraum und Selbstlernzentrum

4,5 Millionen Euro sind in den Ergänzungsbau geflossen, der neun Klassen- und sieben Fachräume umfasst – inklusiv eines Verkaufsraums für angehende Bäckereifachverkäuferinnen, eines Lernsalons für künftige Friseure und eines Lernbüros, in dem Einkauf, Lagerung und Vertrieb eines Industriebetriebs simuliert werden können. Ein Selbstlernzentrum sowie drei Klassenräume mit faltbaren Wänden, aus denen ein großer Sitzungssaal werden kann, schließen sich an.

Ein großer Traum

Das Gebäude ist komplett behindertengerecht, dank eines Fahrstuhls zwischen Alt- und Neubau ist auch der alte Gebäudeteil barrierefrei zu erreichen. „Genauso wollten wir es haben. Es ist ein großer Traum“, sagt Franke. Er sieht das Berufskolleg nun für die Zukunft gut aufgestellt.
 
Im Januar 2009 haben die Sanierungsarbeiten des Altbaus begonnen. 3,5 Millionen Euro aus dem Konjunkturpaket II brachten ihn auf Vordermann. „Ohne dieses Geld hätten wir das so nicht machen können“, erklärt Timpe.

Quelle: Ruhr Nachrichten, Lünen, Quiring-Lategahn, Mai 2012

 

 


Moderner Unterricht mit moderner Technik in modernen Gebäuden

Landrat Makiolla (6.v.l.) und der Verwaltungsvorstand des Kreises mit H. Franke

Sanierung und Schulerweiterungsbau sind wichtige Bausteine für die Bildungsregion Kreis Unna

Ein Bild vom Baufortschritt am Lippe Berufskolleg in Lünen machte sich Landrat Michael Makiolla am Rande einer Sitzung des Verwaltungsvorstandes der Kreisverwaltung am 27. März.

Im Gespräch mit Schulleiter Arno Franke unterstrich Landrat Makiolla die Bedeutung der seit 2009 laufenden Sanierung, Modernisierung und Erweiterung der kreiseigenen Schule für die Entwicklung der Bildungsregion Kreis Unna.

„Mit dem Abschluss der Arbeiten im September ist in dem mit rund 2.300 Schülern größten Berufskolleg des Kreises moderner Unterricht mit moderner Technik in modernen Gebäuden möglich.“

Die gesamte Baumaßnahme wird mit rund 8,5 Millionen Euro Millionen Euro veranschlagt. Dass das Geld eine Investition in die Zukunft und damit gut angelegt ist, steht für Landrat Michael Makiolla außer Frage: „Wir ermöglich den Jugendlichen eine optimale Ausbildung, legen damit das Fundament für eine erfolgreiche Berufstätigkeit und stärken so letztlich den Wirtschaftsstandort Kreis Unna.“

Quelle: Kreis Unna, Presse- u. Kommunikation, 27.03.2012


Sekundarstufe II des LBK erhält den Berufswahlpass

Berufswahlpass als Leitfaden für 700 Schüler

Übergabe des Berufswahlpasses an die Vertreter der Lüner Schulen,
Quelle: DerWesten, 28.02.2012

Abitur - und dann? Vor diesen Fragen stehen Jahr für Jahr unzählige Schüler. Für zumindest 700 von ihnen dürfte diese wichtige Frage jetzt ein wenig leichter zu beantworten sein.

Denn genau unter diesem Motto wurde am Dienstag im Rathaus der Berufswahlpass für die Sekundarstufe II durch Vertreter der Stadt, des beteiligten Arbeitskreises und der Bezirksregierung offiziell an die Lüner Schulen übergeben. Schon vor zwei Jahren waren in einer ersten Auflage die Schüler der unteren Jahrgangsstufen mit einem Berufswahlpass ausgestattet worden

„Die Berufsorientierung spielt eine immer größere Rolle. Viele Schüler stehen vor der Frage, was zu welchem Zeitpunkt passieren muss und wissen dann nicht weiter“, sagte Monika Lewek-Althoff, Koordinatorin beim Übergangsmanagement Schule und Beruf. Der Pass sei deshalb eine große Hilfestellung für Lehrkräfte, Schüler und auch Eltern.

Fahrplan für Ausbildung oder Studium

Günter Klencz, Erster Beigeordneter der Stadt, stellte das 40-seitige Heft als Gemeinschaftswerk heraus und dankte als Mitwirkenden des Arbeitskreises der Industrie- und Handelskammer, Agentur für Arbeit, der Handwerkskammer, der FH Dortmund sowie den Lüner Schulen.

Ab Dienstag findet jeder Schüler der Jahrgangsstufe zehn (Gymnasien) und elf (Gesamtschulen) in seinem Berufswahlpass einen wichtigen Leitfaden. Neben einem Zeitfahrplan mit den entscheidenden Terminen für die Bewerbung auf einen Arbeits- oder Studienplatz, bekommen die Oberstufenschüler auch eine von Experten zusammengestellte Linksammlung zu den Themen Ausbildung, Studium, Praktikum, Auslandsaufenthalt aber auch Freiwillige Dienste an die Hand.

Eltern müssen ihre Kinder unterstützen

Marita Büse-Dallmann, schulfachliche Dezernentin der Arnsberger Bezirksregierung, lobte die Ergänzung des ersten Berufswahlpasses zwar ausdrücklich, gab aber auch allen mit auf den Weg: „Der Pass alleine ist noch keine Garantie, dass jeder auch den richtigen Beruf oder das passende Studienfach wählt.“ Auch Eltern müssten deshalb dieses Werk zur Hand nehmen und dann mit ihren Kindern ausgiebig beraten.

Hubert Scharlau von der Bürgerstiftung, die mit 4.000 Euro die erste Auflage des Passes für die Sekundarstufe II finanzierte, freute sich ebenfalls über ein sehr gelungenes Werk: „Andere Schulen und Kommunen schauen sich daraus bereits etwas ab. Ein größeres Qualitätsmerkmal kann es doch gar nicht geben.“

Quelle: DerWesten, 28.02.2012, Markus Wilczek

 


Das Lippe Berufskolleg feiert das Richtfest des Neubaus

Das Lippe Berufskolleg hat am 01.12.2011, also 102 Jahre nach der Gründung des LBK, das Richtfest des Erweiterungsbaus gefeiert.

Der Neubau „dockt“ direkt an den 1933 errichteten Altbau an und ersetzt den im Frühjahr 2011 abgerissenen Pavillonbau aus den 70er Jahren. Das viergeschossige Gebäude ist eine Stahlbetonkonstruktion, teilweise mit einer Klinker- und Metallfassade. Auf dem Flachdach des Staffelgeschosses wird eine Fotovoltaikanlage installiert.

Den Schüler/innen und dem Kollegium stehen später 9 Klassen- und 7 Funktionsräume zur Verfügung. Das Gebäude wird behindertengerecht erstellt, u. a. mit einem Fahrstuhl zwischen Alt- und Neubau, damit nun auch der Altbau ohne Probleme zu erreichen ist.

Wie wichtig unserem Landrat Michael Makiolla und dem Schuldezernenten Dr. Detlef Timpe die berufliche Bildung und die Schaffung beruflicher Perspektiven für unsere Jugend sind, zeigt die weitere Investition von 4,5 Mio. Euro am LBK.

Lt. Schulleiter Arno Franke „schüttelt sich kein Kreis in Zeiten extrem angespannter Kommunalfinanzen so eine Bildungsinvestition einfach mal eben so aus dem Ärmel“.

Michael Makiolla betonte: „Angesichts des demographischen Wandels ist es schon herausragend, dass das Lippe Berufskolleg Lünen sogar gestiegene Schülerzahlen vermelden kann. Besonders freut es mich, dass die Zahlen im dualen System gestiegen sind.

Im Kreis sei man sich daher überparteilich einig gewesen, dass das investierte Geld gut angelegt ist, weil das LBK eine innovative und engagierte Schule ist! Wir als Schulträger sind stolz auf diese Schule.“

Mit der großzügigen Unterstützung des  Schulträgers, wird das LBK durch den Erweiterungsbau und die komplette Grundsanierung der bestehenden Gebäude auch weiterhin in die Lage versetzt, den neuesten pädagogischen Anforderungen gerecht zu werden und den Schüler/innen eine bestens ausgestattete Schule sowie ein weiterhin umfangreiches, attraktives und wohnortnahes Bildungsangebot bieten zu können.

Das Richtfest nahm Arno Franke zum Anlass vielen Personen und Einrichtungen für die vielfältigen Unterstützungen zu danken.

Stellvertretend für den Verwaltungsvorstand und den im Kreistag vertretenen Parteien bedankte er sich beim Landrat, Dr. Detlef Timpe (Dezernent für Bauen, Umwelt und Schulen/Bildung), den beiden Ausschussvorsitzenden Herbert Ziegenbein (Vorsitzender des Bau- und Technikausschusses) und Martin Wiggermann (Vorsitzender des Schulausschusses), den Fachbereichen Bauen und Schule/Bildung (Detlef Schroeder, Leiter des Fachbereichs Bauen; Walter Marsiske, Fachbereichsleiter Schulen und Bildung)  und insbesondere beim Projektleiter Hans-Werner Thiele (Kreis Unna), denn beide haben in den letzten 3 Jahren ca. 200 Baubesprechungen durchgeführt.

Dem Bürgermeister der Stadt Lünen, Hans Wilhelm Stodollick und dem Leiter der ZGL, Dieter Kasprowiak, dankte der Schulleiter dafür, dass man das Gebäude der VHS noch bis zur Beendigung aller Baumaßnahmen nutzen kann und den Schüler/innen und dem Kollegium der Unterricht in Containern erspart wird, was für alle Beteiligten eine enorme Arbeitserleichterung bedeutet.

Herr Franke lobte das Team der Fa. „Assmann Beraten+Planen GmbH“ aus Dortmund für die professionelle, engagierte Planungsarbeit und Bauleitung und das sehr harmonische Arbeitsklima. Er zeigte sich beeindruckt von den bisher guten und pünktlich erbrachten Arbeiten der Handwerksbetriebe. Wenn sich daran nichts ändert und das Wetter mitspielt, hofft der Schulleiter, dass der Erweiterungsbau im Frühjahr pünktlich an die Schulgemeinde übergeben werden kann.

Hier geht es zur Bildergalerie zum Richtfest: Bildergalerie


01.01.1970

Das LBK wieder in exzellentem Zustand

 

 

 

 

 

 

Die dreijährige Sanierungszeit am Lippe Berufskolleg wurde erfolgreich abgeschlossen

Das Lippe Berufskolleg in Lünen ist mit seinen beiden Hauptgebäuden aus den Jahren 1931 und 1982 im Rahmen des Konjunkturpakets II durch den Kreis Unna energetisch saniert worden. Das Erscheinungsbild des Gebäudes aus den 30er Jahren wurde durch die neuen Fenster und die Aufarbeitung der gesamten Fassade erheblich aufgewertet. Dr. Detlef Timpe, Schul- und Baudezernent des Kreises Unna, freut sich über den erfolgreichen Abschluss der Sanierungsmaßnahmen und lobte: „Herr Deuter vom Bauverein zu Lünen hat mit seinem Team am Lippe Berufskolleg eine exzellente Arbeit abgeliefert.“

Für Dr. Timpe war es wichtig, dass mit den investierten 4 Millionen Euro die  Maßgaben der aktuellen Energieeinsparverordnung erfüllt worden sind. Das realisierte Gesamtkonzept führt zu einer deutlichen Reduzierung der Betriebs- und Instandhaltungskosten und entlastet den Haushalt des Kreises Unna in der Zukunft um jährlich ca. 160.000 Euro.

Der Landrat Michael Makiolla bezeichnet diese Maßnahme am LBK als  „eine wichtige Investition in den Bildungs- und Wirtschaftsstandort Lünen und den Kreis Unna.“

"Zwar steht die Schule nicht unter Denkmalschutz, dennoch haben wir uns bemüht, das historische Erscheinungsbild zu erhalten und Veränderungen im Sinne des Bestands auszuführen. An vielen anderen Orten wurden mit dem Konjunkturpaket II Gebäude mit Dämmung eingepackt und baukulturell entstellt. Wir haben hier mit dem Kreis Unna zusammen einen anderen Weg gesucht“, erklärt Architekt Björn Schreiter.

Herr Torsten Uding, zuständig für Planung, Ausschreibung und Bauleitung, fügte an, dass „die Sanierungsarbeiten, insbesondere die Brandschutzmaßnahmen im Innenbereich, nur in sehr enger Abstimmung mit der Schule im laufenden Betrieb durchgeführt werden konnten. Auch das vor Beginn der Sanierungsmaßnahmen aufgestellte Budget konnte trotz einiger Unwägbarkeiten während der Bauausführung eingehalten werden.“

Da die Schule im laufenden Betrieb saniert worden ist und die VHS als Ausweichgebäude genutzt werden musste, gab es natürlich vielfältige Belastungen für die Schüler und das Kollegium. „Für das geduldige Ertragen der vielen Unterrichtsstörungen, der Unterrichtsverlegungen und des permanenten Wechsels der Standorte (VHS) mit Wegfall der normalen Pausenzeiten“, bedankte sich Schulleiter Arno Franke bei der Schulgemeinde.

Der Ersatz- bzw. Erweiterungsbau für das ehemalige Pavillongebäude soll im Frühjahr 2012 bezugsfertig sein. Der Kreis Unna investiert in dieses Projekt weitere 4,5 Mio. Euro. Bis zur Fertigstellung wird das LBK weiterhin die Räumlichkeiten der VHS nutzen.

 

Pressemitteilung des LBK zur energetischen Sanierung am LBK

Teilnehmer auf dem Foto von links (Großansicht über Gallerie möglich):

    • Michael Göres (Uding Projektmanagement)
    • Arno Franke
    • Dr. Detlef Timpe (Dezernent Umwelt-, Bau- und Schuldezernent)
    • Bernd Teichert (Vergabestelle)
    • Barbara Tolkemit (Projektleitung)
    • Friedhelm Deuter (Generalplanung, Vorstandsvorsitzender des Bauvereins zu Lünen)
    • Andreas Zaremba (Vorstand Bauverein zu Lünen)
    • Detlef Schröder (Fachbereichsleiter Bauen)
    • Hans-Werner Thiele (Projektleitung, Sachgebietsleiter Hochbau)
    • Björn Schreiter (Planung, Schreiter Architekten)
    • Rüdiger Pape(stellvertretender Schulleiter des LBK)
    • Torsten Uding (Generalplanung, Ausschreibung und Bauleitung, Uding Projektmanagement)

 

 

 

01.01.1970

LBK und Bauverein Partner in der Berufsorientierung

Quelle: Ruhr Nachrichten

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Weitreichende Kooperationsvereinbarung zwischen dem Bauverein zu Lünen und dem Lippe Berufskolleg

Unter der Schirmherrschaft von Dr. Detlef Timpe, Schuldezernent des Kreises Unna, haben das Lippe Berufskolleg Lünen und der Bauverein zu Lünen einen Kooperationsvertrag geschlossen. Nach REMONDIS und „Pro Lünen“ ist der Bauverein der dritte Kooperationspartner, mit dem das LBK ganz besonders eng zusammen arbeiten wird.

In den letzten 3 Jahren hat sich durch die intensive Zusammenarbeit im Rahmen der Sanierungsphase am Lippe Berufskolleg  lt. Aussagen des Vorstandsvorsitzenden  Friedhelm Deuter und des Schulleiters Arno Franke „ein sehr enges und vertrauensvolles Verhältnis zwischen den Kooperationspartnern entwickelt.“

Damit diese intensiven Kontakte mit der Beendigung der Baumaßnahmen nicht abreißen, haben Friedhelm Deuter, der übrigens selbst Schüler des LBK war, Arno Franke und Dr. Timpe beschlossen, dass diese Partnerschaft durch eine weitreichende Kooperations-vereinbarung eine Fortführung findet.

Der Bauverein zu Lünen wird dem LBK Praktikumsplätze für Lehrer und Schüler zur Verfügung stellen. Mitarbeiter des Bauvereins werden Fachunterricht zu den Themen Mietvertragsrecht, Genossenschaftswesen und Erwerb von Wohnungseigentum erteilen.

 


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