10.02.2017 11:17

Projekttage „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“

Kategorie: Öffentlich
Einen etwas anderen Schultag haben die Schüler und Schülerinnen erlebt, die am „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ Projettag teilgenommen haben. Eine Vielzahl von Workshops stand auf dem Programm.

Der Film „Kinder der Turnstunde“ wurde zusammen mit dem Regisseur Michael Kupczyk geguckt und anschließend dazu inhaltlich gearbeitet. Eine andere Gruppe ist von einem Stadtführer der Stadt Lünen zu historischen Plätzen der Stadt begleitet worden, hat diese fotografiert und anschließend die Fotos am Computer bearbeitet. Aber auch Workshops, die sich mit Rechtsextremismus, Salafismus, Zivilcourage und Gewaltprävention befasst haben, standen auf dem Programm. Angeboten wurden diese vom DGB, dem Multikulturellen Forum Lünen, Wegweiser Dortmund, der Polizei NRW und dem BVB-Lernzentrum im Signal Iduna Park.

In den Workshops Begegnung durch Sport konnten in der Turnhalle beim Ninja Warrior Parcours, Breakdance oder Standardtanzen die Geschicklichkeit unter Beweis gestellt werden. Beim Improvisationstheater, dem Theater mit Handpuppen und dem Afrikanischen Trommeln war dann eher die Kreativität gefragt. Kulinarische Leckerbissen kamen aus der hauseigenen Küche, in der „Mulitkulti aus der Küche“ an dem Tag im Vordergrund stand. Es wurden Geschichten aus aller Welt gesammelt und aufgeschrieben und die ersten Versuche im Bereich Upcycling unternommen.

Im PZ fand konnte man Position beziehen und sich von der SV fotografieren oder auch eine Mannequin-Challenge aufnehmen lassen; eine weitere Workshopgruppe hat sich mit dem Aufbau einer neuen Homepageseite speziell für den Bereich „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ und allen damit verbundenen Aktionen und Informationen am LBK beschäftigt.

Sehr zufrieden mit Tag waren auch die beiden Organisatorinnen Regina Lottermoser und Dörte Sancken, die aber auch betonten, dass es ohne die vielen helfenden Hände aus dem Kollegium nicht geklappt hätte. „Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Beteiligten und natürlich beim Kommunalen Integrationszentrum (Kreis Unna), das uns auch dieses Mal finanziell unterstützt hat.“

Hier einige Stimmen zum Tag:

Wir fanden den Workshop zu Rechte Musik als Köder total interessant und es hat uns sehr viel Spaß gemacht. Uns ist vorher gar nicht bewusst gewesen, dass die rechte Szene so groß ist und welche Methoden für die Werbung eingesetzt werden. (Aylin und Luca)

Wir fanden sehr gut, dass der Workshop zum Salafismus so gut besucht gewesen ist und sich so viele für das Thema interessiert haben. Schön war auch, dass zuerst die Grundzüge des Islam erklärt wurden und dann zum Salafismus übergeleitet wurde, so konnte man den Ausführungen gut folgen. Die Veranstaltung war echt spannend. (Maurice und Enes)

Ich habe den Ninja Warrior Parcours absolviert und es hat mir viel Spaß gemacht. Man war schon ziemlich gefordert und da die Zeit gestoppt wurde, stand zum Schluss auch ein Gewinner fest, das hat den Ansporn natürlich erhöht.
(Marco)

Der Workshop Upcycling war sehr gut. Mir hat gefallen, dass jeder mitgemacht hat – sogar die Jungens haben gebastelt und schöne Sachen aus alten Gläsern, T-Shirts gemacht. Man hat Ideen bekommen, was man aus Dingen, die man sonst wegwirft, basteln kann. (Deniz)

Das Improvisationstheater hat viel Spaß gemacht, wir haben unglaublich viel gelacht und haben gleichzeitig eine Menge Sachen ausprobiert. Ich hatte schon das Gefühl, dass bei diesem Workshop auch das Selbstbewusstsein gestärkt worden ist. Wer steht denn sonst auch eine Bühne und muss plötzlich sprechen? (Bünyamin)

Ich fand es sehr interessant, mir selbst eine Geschichte auszudenken und zu schreiben. Es ist am Anfang gar nicht so leicht gewesen eine Schreibidee zu bekommen, aber zum Glück gab es Bilder und dann ging es eigentlich ganz gut.
(Angelina, Archigaa, Julia)

Die Polizisten waren sehr nett und sie haben uns sehr ausführlich erklärt, was man unter Zivilcourage versteht und wie diese umgesetzt werden kann. Außerdem haben wir über Gewalt geredet und verschiedene Beispiele von Gewalt gesammelt. Ein Ergebnis war auch, dass jeder Gewalt unterschiedlich erlebt. (Senad)

Eine Fotostrecke, Berichte und weitere Informationen zu den einzelnen Workshops folgen in Kürze.

Digitaler Bildungspakt Lünen

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Qualitätsanalyse LBK 2013


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