19.06.2017 18:14

Kooperationsvereinbarung zur Assistierten Ausbildung

Kategorie: Öffentlich

Die Assistierte Ausbildung (AsA) ist in zwei Phasen untergliedert und richtet sich an Ausbildungssuchende und Ausbildungsbetriebe gleichermaßen. In der ersten Phase werden die Jugendlichen darin unterstützt, einen passenden Ausbildungsplatz zu finden, ihre schulischen oder sprachlichen Kenntnisse zu verbessern, neue Berufe kennenzulernen oder Probleme im persönlichen Bereich zu lösen, um im Sommer fit für die Ausbildung zu sein. Auch Betriebe erhalten Unterstützung, vorrangig im organisatorischen Bereich vor Beginn der Ausbildung.

Mit dem Beginn des Ausbildungsjahres startet die zweite Phase. Hier werden Betriebe, Jugendliche und junge Erwachsene während der Ausbildung passgenau durch Ausbildungsbegleiter, Sozialpädagogen und Lehrkräfte begleitet, um Ausbildungsabbrüchen vorzubeugen und den Ausbildungsabschluss sowie den Übergang ins Berufsleben sicherzustellen.

Mit der Assistierten Ausbildung wird das seit dem Schuljahr 2013/14 durchgeführte schul-interne Projekt der dualen Ausbildungsvorbereitung weiterentwickelt. Diese Klasse trägt dem landesweiten Konzept „Kein Abschluss ohne Anschluss“ Rechnung. Die teilnehmenden Jugendlichen absolvieren neben dem schulischen Teil an drei Tagen in der Woche ein Jahrespraktikum in kooperierenden Betrieben. Schulisch werden die Schüler*innen auf den Hauptschulabschluss nach Klasse 9 vorbereitet. Zudem greift hier als Schnittstelle ein intensives Coaching durch die Jugendberufshilfe der Stadt Lünen, die zu Schule, Praktikumsbetrieben und Jugendlichen engen Kontakt hat und „bei Engpässen“ vermittelt. „Gleich zwei Jugendliche dieser Klasse können sich über einen Ausbildungsplatz bei ihren Praktikumsbetrieben freuen. Das ist einfach klasse,“ freut sich Antje Steber, schulfachliche Koordinatorin.

Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit, und Friedrich von Gaudecker, zuständiger Bereichsleiter in der Lüner Geschäftsstelle des Jobcenters Kreis Unna, danken den Verantwortlichen der in diesem Durchgang beteiligen Betrieben, SAL und Gtron Industrieelektronik GmbH und setzen auf die Bereitschaft von weiteren Firmen im nächsten Durchgang.

Schulleiter Arno Franke und Rainer Goepfert, Geschäftsführer des Unterbezirks Unna der Arbeiterwohlfahrt und von der Bildung und Lernen gGmbH sind mehr als glücklich: „Wir müssen eine vertrauensvolle Zusammenarbeit nicht erst aufbauen, die ist längst da.“
 

Digitaler Bildungspakt Lünen

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

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