17.11.2016 15:27

Integrationsminister Rainer Schmeltzer besuchte zur Woche des Respekts das Lippe Berufskolleg Lünen

Kategorie: Öffentlich
Rainer Schmeltzer, Minister für Arbeit, Integration und Soziales, besuchte am Donnerstag das Lippe Berufskolleg, das sich als Schule ohne Rassismus in besonderer Weise um die Integration aller Schülerinnen und Schüler bemüht.

 

 

 

 

„Respekt ist nicht selbstverständlich, Respekt muss man lernen“ 

Die Landesregierung NRW hat die Woche des Respekts ausgerufen, in der Zeichen gegen Hass und Gewalt gesetzt werden und für ein friedliches Zusammenleben und mehr Wertschätzung geworben werden soll.

In diesem Rahmen hat das LBK Lünen an dem Schulwettbewerb für mehr Respekt mit einem Filmbeitrag teilgenommen, den Schülerinnen und Schüler der Internationalen Förderklasse gemeinsam mit ihrer Lehrerin Iris Diesler erstellt haben. Sie betonte, dass bei der Produktion des Films viele Facetten des Begriffs Respekt aus den unterschiedlichsten Kulturen eingebracht wurden und so ein intensiver Austausch über dessen Auslegung stattgefunden hat.

Respekt scheint in unserer Gesellschaft keine Selbstverständlichkeit mehr zu sein, denn es häufen sich Anschläge auf Unterkünfte von Zugewanderten, Übergriffe auf Polizeibeamte und Auseinandersetzungen an Schulen. Deshalb nehmen Ministerpräsidentin Hannelore Kraft und ihre Kabinettsmitglieder in dieser Woche landesweit an öffentlichen Veranstaltungen, z. B. in Schulen teil, um das Thema Respekt sichtbar in den Mittelpunkt zu stellen.

Gemeinsam mit ca. 60 Schülerinnen und Schüler des LBK schaut sich der Minister Rainer Schmeltzer den eingereichten Filmbeitrag an. Dörte Sancken, Projektleiterin des Bereichs Schule ohne Rassismus, legt besonders viel Wert darauf, dass der Respekt als Leitgedanke an der Schule immer präsent sein sollte. Koordinator Dr. Uwe Wiemann unterstreicht die gesellschaftliche Bedeutung der schulischen Arbeit im Hinblick auf eine gelingende Integration von jugendlichen Geflüchteten. In der sogenannten Internationalen Förderklasse liegt deshalb der Schwerpunkt auf dem Erlernen der deutschen Sprache, aber auch auf der Vermittlung von Werten. Auch für Minister Rainer Schmeltzer ist „Respekt nicht selbstverständlich, sondern muss aktiv gelebt und vorgelebt werden. Es geht darum, sich gegenseitig zu achten und dafür einzusetzen, dass Menschen nicht respektlosen und verletzenden Angriffen ausgesetzt werden. Hass, Aggression und Gewalt gefährden unser friedliches Zusammenleben.“

Umso wichtiger seien Projekte, die sich auch im Alltag widerspiegeln, wie am Berufskolleg Lünen.

Arno Franke, Schulleiter des LBK:

„Die Zielsetzung dieses Projekts der Landesregierung passt genau in das Motto der Integrationsbemühungen des Lippe BK. Unser Motto - Miteinander füreinander - soll verdeutlichen, dass wir nur gemeinsam das Ziel eines friedlichen Zusammenlebens in einer multikulturellen Gesellschaft erreichen können, wenn wir uns gegen jede Form von Diskriminierung, Mobbing und Gewalt einsetzen und wir die gegenseitige Wertschätzung und Unterstützung auch tatsächlich praktizieren.

Eine besondere Freude und Wertschätzung ist es deshalb, dass wir heute unseren Integrationsminister im LBK begrüßen dürfen. Uns Lünern ist bekannt, wie wichtig Herrn Schmeltzer diese Thematik und die Verwirklichung dieser Zielsetzungen sind. Auf seine Initiative hin, haben sich schon vor gut fünf Jahren viele Lüner Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Religion und Gesellschaft zum „Bündnis gegen Rechts“ zusammengeschlossen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei meinem Kollegium und unserer Schülerschaft, denn sie haben es gemeinsam geschafft, dass wir unabhängig von Herkunft, Hautfarbe, Religion und Kultur ohne Diskriminierung in einem gewaltfreien und sicheren LBK zusammen leben und arbeiten können!“

Presseerklärung des Ministeriums:

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