15.02.2016 15:19

Initiative „Wir für Arbeit in Lünen“ - Kooperationspartner treffen sich am LBK

Kategorie: Öffentlich
Im Februar 2016 trafen sich die Kooperationspartner im Lippe Berufskolleg zu einem weiteren Abstimmungsgespräch, in dem der Lüner Bürgermeister, als neues Mitglied dieses Arbeitskreises, allen Beteiligten seine volle Unterstützung zusagte. Herr Kleine-Frauns freute sich über die klare Zielsetzung des Landrates, der die Jugendarbeitslosigkeit in allen Städten des Kreises Unna, also auch in Lünen, um die Hälfte reduzieren möchte. Weiterhin sollen Ausbildungs-, Praktikums- und Arbeitsplätze in Lünen gefördert werden, um unseren Jugendlichen eine berufliche Perspektive vor Ort zu ermöglichen.

Die Kooperationspartner der Initiative „Wir für Arbeit in Lünen“: v. l. Uwe Ringelsiep (Geschäftsführer Jobcenter), Hubert Tenberge (Vorsitzender Pro Lünen e. V.), Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, Schulleiter Arno Franke, Landrat Michael Makiolla, Friedhelm Deuter (Vorstandsvorsitzender Bauverein zu Lünen und Vorstand Pro Lünen), Andreas Zaremba (Vorstand Bauverein zu Lünen), Heiko Rautert (Vorstand Sparkasse an der Lippe). Auf dem Foto fehlt Dr. Detlef Timpe, Dezernent des Kreises Unna für die Bereiche Schulen, Bauen und Umwelt.

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Alle Beteiligte dieses Initiativkreises bestätigten einmal mehr, dass sie weiterhin alle Anstrengungen unternehmen werden, diese gemeinsame Wunschvorstellung auch umzusetzen. 

„In der nächsten Mitgliedersitzung von Pro Lünen werde ich für eine weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Jobcenter werben, weil Uwe Ringelsiep, als Geschäftsführer des Jobcenters Kreis Unna, der Lüner Wirtschaft sehr wirksame arbeitsmarktpolitische Unterstützungsmöglichkeiten angeboten hat“, erklärte Hubert Tenberge als Vorsitzender von Pro Lünen und somit als Sprecher von fast 250 zusammengeschlossenen Unternehmungen, Selbstständigen und Freiberuflern dieser Region.

Dies werden besondere Themen bzw. Schwerpunkte des Initiativkreises in der Zukunft sein:

- auch benachteiligte Jugendliche so zu fördern, dass sie
  berufsreifer werden und so ihre beruflichen Eingliederungs-
  möglichkeiten verbessert werden,

- die große Anzahl an schulpflichtigen Flüchtlingen bzw.
  Zuwanderern aus Krisengebieten in das normale Schul- und
  Arbeitsleben zu integrieren und somit das Übergangs-
  management von der beruflichen Bildung in den Arbeitsmarkt
  weiter zu optimieren.

Dass hier nach pragmatischen Lösungen gesucht und umgesetzt wird, zeigt nur ein Beispiel: Friedhelm Deuter und Andreas Zaremba vom Bauverein zu Lünen haben dem LBK spontan mehrere Praktikumsplätze für Flüchtlinge zugesichert.

Uwe Ringelsiep ergänzte, dass aufseiten des Jobcenters Kreis Unna mehr Personal und finanzielle Mittel zur Verfügung gestellt werden, um die Initiativen zeitnah und unkompliziert umzusetzen.

Zum Abschluss hatte Arno Franke noch eine Bitte: „Politik muss darauf achten und entsprechende Hilfen bieten, dass die heimische Wirtschaft konkurrenzfähig bleibt, ihre Betriebe die Standorte nicht verlagern müssen, sie weiterhin Praktikums-, Arbeits- und Ausbildungsplätze schaffen und sich hoffentlich bald neue Unternehmen hier ansiedeln können. Denn nur so können wir unseren Kindern vor Ort berufliche Perspektiven schaffen.“

Die oben genannten Kooperationspartner werden sich turnusgemäß in der 2. Jahreshälfte zu einem weiteren Abstimmungsgespräch im Lippe Berufskolleg treffen. 

Bereits im Januar 2014 haben das Jobcenter Kreis Unna, Pro Lünen e.V., der Kreis Unna als Schulträger des Lippe Berufskollegs Lünen (LBK) und das LBK selbst unter dem Motto „Wir für Arbeit in Lünen“ eine Kooperation beschlossen, die die Region Lünen bei der Vermittlung von Ausbildungs- und Arbeitsstellen in den Fokus stellt. Hierzu Landrat Michael Makiolla: „Die Initiative aller Beteiligten ist gut, weil sie im Einklang steht mit dem Beschluss des Kreistags, eine Beschäftigungsoffensive zu starten.“

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