15.03.2016 11:47

160 Schülerinnen und Schüler besuchten einen ganz besonderen Kinotag in Lünen

Kategorie: Öffentlich
Zum ersten Mal fand für die Lüner Schulen mit dem Titel „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“ ein Kinotag im cineworld Lünen statt. Extra aus Berlin angereist, war Mo Asumang, die ihren Film „Die Arier“ den Schülern und Schülerinnen zeigte, aber zuvor noch eine kurze Passage aus ihrem im Februar erschienen Buch „Mo und die Arier“ las.

 

 

 

 

 

 

Vom Lippe Berufskolleg waren 160 Schülerinnen und Schüler dabei und zeigten sich im Anschluss an die Veranstaltung beeindruckt.

 

Hier einige Stimmen zu dem SOR-SMC Kinotag:

„Die Kids waren total klasse und haben nach dem Film tolle Fragen gestellt.“
(Mo Asumang)

„Der Film war sehr interessant und einiges hat mich sehr überrascht. Ich hatte so eine langweilige Dokumentation erwartet, es war aber eine sehr persönlich Doku, die mich wirklich überzeugt hat.“
(Marvin)

„Ich finde es bemerkenswert, dass Mo Asumang sich mit dem Mann vom Ku Klux Klan getroffen hat und ihn durch ihre Fragen quasi mundtot gemacht hat. Das war unglaublich mutig, auch wenn sie Nach dem Film gesagt hat, dass sie auch Angst hatte.“
(Ali)

„Der Film ist echt interessant. Besonders interessant fand die Stelle, als Mo Asumang zu einer Nazi-Demonstration gegangen ist und die Leute einfach gefragt hat, warum sie denn dort stehen und was sie erreichen wollen. Ich hatte anfangs Sorge, man könnte sie auf der Demo verprügeln, aber das ist ja zum Glück nicht passiert.“
(Jana)

„Das war eine sehr interessante Veranstaltung. Mo Asumang hat eine tollen Film gedreht. Ich würde mich nicht trauen, auf eine Demo von der NPD zu gehen und die Leute auch noch anzusprechen. Aber auch mit dem Mann vom Ku Klux Klan hätte ich mich nicht getroffen. Auch wenn Mo Asumang im Anschluss an den Film gesagt hat, ihre Kamerafrauen, die groß und blond waren, hätten sie geschützt. Ich hätte das nicht gemacht und bewundere Mo Asumang sehr für ihren Mut.“
(Oktay)

„Ich habe immer geglaubt, dass die Arier große, blonde und blauäugige Menschen sind. So wie der Begriff im Nationalsozialismus verwendet worden ist. Dass die Arier ein Volk im Iran sind, hätte ich niemals erwartet.“

(Nadine)

„Mo Asumang hat im Anschluss an den Film sehr offen von dem von ihr erlebten Rassismus berichtet und macht dies auch in ihrem Buch. Gleich zu Beginn ihrer kurzen Lesung wurde es ganz still im Kinosaal, denn Mo Asumang las die Passage, als sie während einer Aufnahme in einem Studio der ARD eine Morddrohung erhielt. Da bekam man schon beim Zuhören Angst.“
(Leon)

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