24.06.2020 09:52

Kooperationsvereinbarung zum Übergang von der Schule in den Pflegeberuf

Kategorie: Öffentlich

Dass sich Fleiß und harte Arbeit auszahlen, macht jetzt das Lippe Berufskolleg Lünen einmal mehr deutlich: Das LBK hat zusammen mit den Kooperationspartnern eine Kooperationsvereinbarung zum Übergang von der Schule in den Pflegeberuf ins Leben gerufen und leistet damit einen wichtigen Schritt für die berufliche Zukunft der Schüler der einjährigen Berufsfachschule mit dem Schwerpunkt Pflege. Das LBK kooperiert künftig mindestens mit sieben Pflegeunternehmen sowie mit der Akademie für Pflegeberufe und Management. „Wir wollen den Schülern den Übergang ins Berufsleben erleichtern“, sagt Bildungsgangsleiterin Katrin Peters vom LBK und weiter: „Wir haben dank der Kooperationspartner bereits über 30 Praktikumsplätze zur Verfügung. Jeder, der in die Pflegeklasse möchte, hat einen Praktikumsplatz sicher.“

Die Schüler könnten einen Praktikumsplatz während ihrer einjährigen Berufsfachschule im Altenheim St. Josef, in der DRK Ambulanten Pflege, im evangelischen Altenzentrum Lünen, in der häuslichen Pflege Andre Müller, in der Mobilen Senioren- und Krankenpflege Birgit Rückert, im Pflegebüro Wopker oder im Pflegedienst Merten und Merten annehmen und auch nach ihrer Schulzeit eine Ausbildung dort anfangen – sofern beide Parteien zustimmen. Zudem bestehen Möglichkeiten der Betriebspraktika-Besichtigungen während der Schulzeit. Da auch die Akademie für Pflegeberufe und Management mit ins Boot geholt wurde, können nun auch Informationsveranstaltungen des Fachseminars am Lippe Berufskolleg Lünen stattfinden. Zudem kann ein Zertifikat erworben werden, das das sich aus der Praxisbeurteilung, aus dem Praxisbericht sowie aus der Praxisleistung zusammensetzt. „Für alle Parteien ist es eine Win-win-Situation“, sagt Peters, die gemeinsam mit Schulleiterin Rita Vonnahme sowie mit dem Betreuungsteam Pflege, bestehend aus Claudia Bauer und Thomas Petry, die Kooperationsidee verwirklicht hat.

Ziele dieser Kooperationsvereinbarung sind unter anderem die Förderung der Berufsorientierung und Eignungsfeststellung, die Vermittlung interessierter und engagierter Praktikanten, aber auch Informationsarbeit im Rahmen von Fachgesprächen. Das Kooperationskonzept steht auch weiteren Partnern offen. Einige Unternehmen haben schon Interesse bekundet.

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